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Meinung

5 ikonische Luxus-Handtaschen

Ob Sie die Welt der Luxus-Handtaschen zum ersten Mal entdecken oder einfach neugierig sind, welche Designs die Branche bis heute prägen – hier sind fünf Kollektionen, die man kennen sollte:

5 Iconic Luxury Handbags Worth Knowing -banner

Nicht jede Luxus-Handtasche wird zur Ikone. Während sich Trends stetig wandeln, bleiben gewisse Designs unverwechselbar, begehrt und bemerkenswert einfach zu tragen – ganz gleich, zu welchem Anlass. Was sie auszeichnet, liegt oft im Design selbst. Manche haben die Art verändert, wie Handtaschen getragen werden, andere führten eine kühne neue Silhouette ein, und einige wenige sind untrennbar mit einer besonderen Ära der Mode verbunden.

Ob Sie die Welt der Luxus-Handtaschen zum ersten Mal entdecken oder einfach neugierig sind, welche Designs die Branche bis heute prägen – hier sind fünf Kollektionen, die man kennen sollte:

Chanel Classic Double Flap

Erstmals in den 1980er-Jahren von Karl Lagerfeld als Weiterentwicklung von Gabrielle Chanels ursprünglichem 2.55-Design vorgestellt, ist die Double Flap zu einer der ikonischsten Handtaschen aller Zeiten geworden. Mit ihrer gesteppten Silhouette, dem mit Leder durchflochtenen Kettenriemen und dem charakteristischen CC-Drehverschluss bleibt sie auch Jahrzehnte nach ihrer Lancierung ein Symbol für Eleganz.

Was die Double Flap so zeitlos macht, ist nicht zuletzt ihre Vielseitigkeit. Sie harmoniert ebenso mühelos mit einem klassischen Tageslook wie mit einer Abendgarderobe und besitzt die seltene Fähigkeit, unabhängig von wechselnden Trends relevant zu bleiben.

Auch die Materialien spielen eine wichtige Rolle für ihre Anziehungskraft. Zu den begehrtesten zählen das robuste Kaviarleder, geschätzt für seine strukturierte Oberfläche und seine Widerstandsfähigkeit im Alltag, sowie das geschmeidige Lammleder, das für seine Weichheit und edle Ausstrahlung bekannt ist. In Kombination mit gold- oder silberfarbenen Beschlägen erhält jede Version ihren ganz eigenen Charakter. 

Bildnachweis: Chanel & Vogue France

Hermès Picotin 

Denkt man an Handtaschen von Hermès, kommen einem ganz natürlich Namen wie Birkin und Kelly in den Sinn. Doch bei manchen Liebhaberinnen und Liebhabern von Luxus hat ein anderes Modell still und leise die Aufmerksamkeit auf sich gezogen: die Hermès Picotin.

Anstatt nach einer berühmten Schauspielerin oder einer royalen Persönlichkeit benannt zu sein, wurde die Picotin als funktionale Hommage an die Reitsport-Wurzeln des Hauses geschaffen. 2002 lanciert, verdankt sie ihren Namen einer traditionellen französischen Masseinheit für Pferdehafer. Ihre entspannte Bucket-Silhouette wurde direkt von klassischen Futterbeuteln für Pferde inspiriert und spiegelt die langjährige Verbindung von Hermès zur Welt des Reitsports wider.

Im Gegensatz zur Kelly oder Birkin bietet die Picotin etwas Zurückhaltenderes. Ihr geräumiges, ungefüttertes Innenleben verleiht ihr eine natürlich lässige Form und ein aussergewöhnlich leichtes Tragegefühl – die ideale Begleiterin für den Alltag. Ein dezentes Vorhängeschloss, inspiriert vom ikonischen Kelly-Verschluss, verleiht der ansonsten entspannten Silhouette einen subtilen Hauch von Raffinesse.

Die Picotin ist zudem für ihre Vielseitigkeit bekannt. Oft mit farbigen Seiden-Twillys an den Henkeln gestylt oder mit Charms personalisiert, lädt sie ganz natürlich zum persönlichen Ausdruck ein. Vielleicht liegt genau darin ihr Charme: elegant, ohne allzu formell zu wirken, unverwechselbar, ohne Aufmerksamkeit einfordern zu müssen.

Bildnachweis: Hermès

Louis Vuitton Speedy

Gegründet 1854, baute das Maison sein Erbe auf Reisekoffern und Lederwaren auf, die für Bewegung und Reisen konzipiert waren. Wer Louis Vuitton verstehen will, kommt an der Speedy kaum vorbei: Sie verkörpert den Reisegeist des Hauses in einer seiner bekanntesten Formen.

Ursprünglich in den 1930er-Jahren lanciert, wurde die Speedy von Louis Vuittons ikonischer Keepall-Reisetasche inspiriert und in eine kleinere, alltagstaugliche Silhouette übersetzt. In vielerlei Hinsicht war sie einer der ersten Schritte des Hauses hin zur Handtasche, wie wir sie heute kennen.

Noch grössere Bekanntheit erlangte die Speedy in den 1960er-Jahren, als die Schauspielerin Audrey Hepburn eine kleinere Version der Tasche wünschte – so entstand die Speedy 25. Ihre leichte Form und ihre Praktikabilität machten sie schnell zu einem Favoriten, damals wie heute.

Heute ist die Speedy im charakteristischen Monogram-Canvas von Louis Vuitton, in Damier-Mustern und in verschiedenen Ledervarianten erhältlich, die dem Modell jeweils eine eigene Note verleihen. Für viele Besitzerinnen und Besitzer gehört die natürliche Patina der Ledergriffe, die mit der Zeit einen tieferen Farbton entwickeln, zu ihren markantesten Merkmalen.

Vielseitig und tief im Erbe von Louis Vuitton verwurzelt, bleibt die Speedy einer der Klassiker des Hauses.

Bildnachweis: Marie Claire & Louis Vuitton

Entdecken Sie unsere Louis-Vuitton-Kollektion

Dior Saddle

Die frühen 2000er-Jahre markierten einen verspielten und ausdrucksstarken Moment in der Mode – eine Zeit, in der kühne Silhouetten und markante Accessoires den Zeitgeist prägten. Genau in dieser Ära wurde die Dior Saddle Bag geboren.

Inspiriert von der Form eines Reitsattels, wirkte ihre geschwungene Silhouette überraschend in einer Zeit, in der viele Luxus-Handtaschen auf klassischere, strukturierte Formen setzten. Kühn, verspielt und sofort wiedererkennbar, wurde die Saddle rasch zu einer der prägenden Handtaschen des Jahrzehnts.

Unter den Handtaschen-Kreationen von Dior nimmt die Saddle einen ganz eigenen Platz ein. Während die Lady Dior zeitlose Eleganz verkörpert, zeigt die Saddle eine expressivere, modischere Seite des Maison. Es ist eine Tasche, die Persönlichkeit lebt und sich nicht scheut, aufzufallen.

Nach einer ruhigeren Phase kehrte die Saddle 2018 unter Maria Grazia Chiuri auf den Laufsteg von Dior zurück und wurde einer neuen Generation vorgestellt. Seither hat sie sich in verschiedenen Grössen, Materialien und Riemenvarianten weiterentwickelt – und ist dabei unverkennbar Dior geblieben. Zuletzt fand die Silhouette unter Kim Jones auch ihren Weg in die Herrenkollektionen, was ihre Anziehungskraft über Stile und Generationen hinweg unterstreicht.

Mehr als zwei Jahrzehnte später ist die Saddle der lebende Beweis dafür, dass unvergessliche Kreationen nie wirklich verschwinden.

Bildnachweis: Dior (Herbst 2018)

Celine Luggage Tote

Und schliesslich: Auch wenn sie nicht mehr im Zentrum jeder neuen Saison-Diskussion steht, fühlt es sich noch heute wie eine besondere Entdeckung an, einer frühen Luggage Tote zu begegnen.

Erstmals 2010 vorgestellt, wurde die Luggage-Kollektion rasch zu einer der beliebtesten Silhouetten der Modewelt. Geprägt von ihrer strukturierten Form, der geschwungenen Frontpartie und dem unverwechselbaren «lächelnden» Detail, setzte sie einen klaren Kontrapunkt zu den logolastigen Handtaschen jener Zeit. Selbstbewusst und doch zurückhaltend, verkörperte sie eine neue Vision moderner, selbstbestimmter Weiblichkeit.

Frühe Editionen mit dem originalen Céline-Logo zeugen von einem wichtigen Kapitel in der Geschichte des Hauses, bevor sich die Markenidentität 2018 weiterentwickelte. Doch die Essenz der Luggage ist unverändert geblieben: unverwechselbar in der Form, praktisch im Geist und mühelos tragbar.

Vielleicht ist das der Grund, warum dieses Design bis heute nachklingt. Sie mag nicht mehr das neueste Modell im Umlauf sein – doch sie bleibt eine Handtasche, die viele noch immer erkennen, bewundern und ganz gezielt suchen.

Bildnachweis: Celine (Herbst 2011)

Diese fünf Schönheiten hatten alle ihren grossen Moment in der Mode – und jede von ihnen bleibt auf ihre eigene Weise bis heute relevant.

Entsprechen diese Namen Ihrer eigenen Vorstellung davon, was eine Handtasche wirklich einzigartig macht, oder gehören für Sie andere Modelle auf diese Liste? Bleiben Sie dran – wir werden weitere Luxusstücke vorstellen, und unsere Kollektion wird laufend um neue Modelle erweitert.

Entdecken Sie unsere Handtaschen-Kollektion

 

 

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